Pressemeldung

asknet schließt Geschäftsjahr 2014 mit gestiegenen Erlösen und positivem Konzernergebnis ab

Steigender Umsatz und Rohertrag dank starkem vierten Quartal 2014

+++ Steigender Umsatz und Rohertrag dank starkem vierten Quartal 2014

+++ Ausweitung der Geschäftstätigkeit und Neuordnung der Geschäftsbereiche zum Jahreswechsel 2014/2015

+++ Ausblick 2015: nahezu gleichbleibender Rohertrag sowie ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern

Karlsruhe, 25. März 2015 – Die asknet AG, führender Anbieter von globalen eCommerce- Lösungen, hat im Geschäftsjahr 2014 auf Konzernebene eine positive Umsatz- und Rohertragsentwicklung verzeichnet. Zudem erzielten die von asknet betriebenen Shops und Portale auf Jahresbasis Transaktionserlöse von mehr als 100 Mio. Euro. Die konzernweiten Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf 89,38 Mio. EUR. Die daraus resultierenden Roherträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 10,64 Mio. EUR.

Dabei entwickelten sich die Geschäftsbereiche der asknet Gruppe in 2014 unterschiedlich. Im Geschäftsbereich ePortals konnte asknet ein deutliches Umsatz- und Rohertragswachstum verzeichnen. Das Umsatzplus belief sich im Gesamtjahr auf rund 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Roherträge stiegen um rund 33 Prozent gegenüber dem Niveau des Geschäftsjahres 2013. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Konzern im Geschäftsbereich eDistribution im Berichtszeitraum einen Umsatzrückgang von 8 Prozent und einen Rohertragsrückgang um rund 9 Prozent. Hauptursächlich dafür war die schwächere Performance bei einigen umsatzstarken Bestandskunden.

Aufgrund der stärkeren Gewichtung des margenschwächeren Geschäftsbereichs ePortals verringerte sich die Rohertragsmarge im Gesamtkonzern leicht auf 10,5 Prozent (2013: 10,8 Prozent).

In Folge eines sich abzeichnenden rückläufigen Umsatz- und Rohertrags im Geschäftsbereich eDistribution hatte asknet im Oktober 2014 seine Jahresprognose für das Ergebnis angepasst und ein negatives Konzernjahresergebnis im unteren bis mittleren sechsstelligen Euro-Bereich prognostiziert. Dank eines starken Schlussquartals konnte die asknet Gruppe nun im Geschäftsjahr 2014 einen leichten Jahresüberschuss in Höhe von 0,10 Mio. EUR erzielen (2013: 0,23 Mio. €). Das operative Ergebnis (EBIT) sowie das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) beliefen sich beide auf 0,11 Mio. EUR.

Um Wettbewerbsvorteile besser zum Tragen zu bringen und in den kommenden Jahren eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung zu gewährleisten, hat asknet in 2014 eine gezielte Ausweitung der Geschäftstätigkeit eingeleitet. Neben der Bereitstellung von Softwarelösungen für den Vertrieb von digitalen Produkten (Geschäftsbereich eDistribution) und eines umfassenden Angebots an Software-Lizenzen und Dienstleistungen für Kunden aus Forschung und Lehre (Geschäftsbereich ePortals) sollen zukünftig auch im Bereich des Onlinevertriebs physischer Güter neue Kundengruppen erschlossen werden. Zudem wird beabsichtigt, die Potenziale in den angestammten Geschäftssegmenten durch eine stärkere Kundenzentrierung und höhere Produktdiversifizierung effektiver zu heben.

Um den unterschiedlichen Herausforderungen in den verschiedenen Märkten, in denen der Konzern tätig ist, gerecht zu werden, wurde deshalb zum 1. Januar 2015 die Geschäftstätigkeit in die neuen Geschäftsfelder Digital Goods, Physical Goods (vormals gemeinsam eDistribution) sowie Academics (vormals ePortals) unterteilt.

Tobias Kaulfuss, seit November 2014 neuer Vorstandsvorsitzender der asknet AG, sagt: „Mit der Erweiterung der Geschäftstätigkeit um den Verkauf physischer Produkte erschließen wir neues, profitables Wachstumspotenzial im dynamischen, aber auch umkämpften eCommerce-Markt. Wir sind der Überzeugung, dass gerade im Vertrieb physischer Güter unser wesentlicher Wettbewerbsvorteil, die globale Einsetzbarkeit unserer eCommerce- Softwarelösungen, noch stärker zum Tragen kommen wird. Wir befinden uns bereits mit einigen potentiellen Neukunden in Vertragsverhandlungen. Nichtsdestotrotz gilt es im Geschäftsjahr 2015 zunächst die Visibilität im Markt herzustellen, um in Zukunft nachhaltiges Wachstum in diesem Geschäftsfeld zu generieren.“

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet der Vorstand zwar einen Verlust im ersten Halbjahr, jedoch auf Basis eines erneut starken zweiten Halbjahres einen nahezu gleichbleibenden Rohertrag, einen leichten Anstieg der auf die Transaktionserlöse bezogenen Rohertragsmarge sowie ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern (EBT). In 2016 sollen dann die positiven Effekte aus dem neuen Geschäftsbereich stärker zum Tragen kommen.

Den vollständigen Geschäftsbericht 2014 wird die Gesellschaft am 30. April 2015 auf der Unternehmenswebseite unter www.asknet.de veröffentlichen.

Über die asknet AG
asknet verfügt als Pionier des globalen eCommerce über eine umfangreiche Expertise und individuelle Shop-Lösungen, die rund um die Uhr in weltweit über 190 Länder den elektronischen Vertrieb von Produkten aller Art ermöglichen. asknet Kunden profitieren beim Vertrieb digitaler und physischer Güter sowohl von der Möglichkeit der Abwicklung einer Vielzahl internationaler Bezahl- und Logistikprozesse als auch von der langjährigen Erfahrung des Unternehmens bei der Entwicklung und dem Betrieb erfolgreicher eCommerce-Plattformen. Das 1995 als Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gegründete Unternehmen ist zudem Partner von rund 80 Prozent der deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Hier bietet asknet als Large Account Reseller für Hersteller wie Adobe und Microsoft ein umfassendes Angebot an Software-Lizenzen und Dienstleistungen rund um die Beschaffung und Verteilung von Software an. Außerdem vertreibt asknet über die etablierte Internetplattform „studyhouse.de“ ein vielfältiges Softwareangebot an Studierende. Weitere Informationen unter www.asknet.de.

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asknet AG
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